WAS IST BRASILIANISCHES JIU-JITSU?

Brasilianisches Jiu-Jitsu ist Kampfkunst, Kampfsport und ein Selbstverteidigungssystem, das sich auf das Greifen und insbesondere den Bodenkampf konzentriert. Das brasilianische Jiu-Jitsu wurde aus den Grundlagen des japanischen Judo entwickelt, die Carlos und Hélio Gracie von Mitsuyo Maeda vermittelt wurden. Carlos und Hélio Gracie sind bekannt als Gründer und Schöpfer des modernen brasilianischen Jiu Jitsu (Gracie Jiu Jitsu/Brasilianisches Jiu Jitsu). Das BJJ entwickelte sich schließlich zu seiner eigenen Kunst durch die Experimente, Praktiken und Anpassungen aus dem Judo-Wissen von Carlos und Hélio Gracie, die ihr Wissen dann an ihre Großfamilie weitergaben.

 

 

BJJ fördert das Konzept, dass eine kleinere, schwächere Person sich erfolgreich gegen einen größeren, stärkeren Angreifer verteidigen kann, indem sie Angreifer mit Hilfe spezieller Techniken zu Boden bringt und dann Gelenkhebel und Würgegriffe anwendet, um die andere Person zu besiegen. Das BJJ-Training kann als Wettkampfsport (Gi und no-Gi) und Mixed Martial Arts (MMA)-Wettbewerbe oder auch zur Selbstverteidigung eingesetzt werden. Das sogenannte Sparring (allgemein als "Rollen" bezeichnet) und Drills spielen eine wichtige Rolle im Training, und die Entwicklung, insbesondere im Wettkampf wird großgeschrieben.

 

 

Seit ihrer Gründung im Jahr 1882 unterscheidet sich die besondere Kunst des brasilianischen Jiu-Jitsu von älteren Systemen japanischen  Kampfsports durch einen wichtigen Unterschied. Es ist nicht nur Sport oder Kampfkunst, Es ist auch eine Methode zur Förderung der körperlichen Fitness und zur Charakterschulung von  jungen Menschen. Also letztlich eine hervorragende Lebensweise.