Amateurboxen

Boxtraining ist vielseitig

 

Das Boxtraining spricht mehr Muskelgruppen an, als andere Sportarten. Kaum eine andere Sportart trainiert in solch hohem Maße gleichzeitig Koordination, Kraft und Ausdauer. Beim Boxen sind nicht nur Deine Arme gefragt. Bei einem kräftigen Schlag werden auch Schulter- und Rumpfmuskulatur beansprucht. Da Du außerdem ständig Schlägen ausweichen musst, ist eine flotte Beinarbeit wichtig. Je länger du trainierst, desto schneller werden deine Reflexe.

 

Boxtraining als Workout

 

Wenn Du abnehmen willst,  ist Boxen als Workout ideal. Denn Boxen ist eine Form des Intervalltrainings. Eine Runde dauert in einem Boxkampf drei Minuten, darauf folgt eine Minute Pause. Auch beim Training allein oder mit einem Partner folgt auf eine hochintensive Belastung immer eine Pause. Bei dem Wechsel der Intensitäten verbrennst Du besonders viele Kalorien. In einer Stunde sind das mindestens so viele wie beim Joggen, rund 500 Kalorien. Außerdem verbrennst Du auch nach dem Training noch ordentlich Energie.

 

Boxtraining und Skills

 

Boxen ist nicht nur bloßes Draufhauen. Du musst dich dabei konzentrieren und die Angriffe des Gegners voraussehen können. Bei regelmäßigem Training lernst du, taktisch vorzugehen, Dich zu fokussieren und Dich auf den Gegner mental einzulassen. Das Boxtraining schult deine Fähigkeit, auch in fordernden Situationen lange durchzuhalten. Du lernst einzustecken, und trotzdem weiter zu machen.

 

4. Boxtraining vs. Burnout

 

Beim Boxen kannst du deinen Stress oder angestauten Ärger am Sandsack auslassen. In kurzer Zeit beruhigst du aufgewühlte Emotionen und fühlst Dich freier und entspannt. Menschen, die regelmäßig boxen, berichten davon, auch im Arbeitsalltag insgesamt entspannter zu sein. Du hast also das gute Gefühl, dass Dich nichts mehr so schnell „umhaut“.